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Computertomografie (CT)

Die Computertomografie (CT) ist eine spezielle Form der Röntgenuntersuchung. Sie eignet sich hervorragend zur Darstellung von Knochengewebe und die inneren Organe.

Geräteschaft: Philips Brilliance

In der Computertomografie liegen sie auf einer Liege, welche sich in Längsrichtung durch den CT-Ring bewegt. Um die Strahlendosis möglichst auf ein Minimum zu reduzieren wird nur der erforderliche Körperbereich untersucht. Die Untersuchung dauert meist nur wenige Minuten. Während der Untersuchung werden sie durch unser geschultes Personal betreut und kontrolliert und stehen mit uns über Mikrofone in ständigem Kontakt.

Für eine nicht verwackelte und ausreichend gute Bildqualität ist es notwendig, dass sie während der Untersuchung absolut stillliegen und sich nicht bewegen. Vor allem bei Untersuchungen in der Lunge ist es notwendig, dass sie für kurze Zeit den Atem anhalten.

Bei gewissen Fragestellungen und Organsystemen ist es erforderlich, dass wir ein jodhaltiges Kontrastmittel über einen intravenösen Zugang injizieren. Das Kontrastmittel ist in der Regel gut verträglich, nur sehr selten treten Überreaktionen oder allergische Reaktionen auf. Unser Personal ist geschult, mit solchen Reaktionen umzugehen, gegebenenfalls kann es notwendig sein, Ihnen eine antiallergische Medikation zu verabreichen.

Das Kontrastmittel wird bei regelrechter Nierenfunktion innerhalb kurzer Zeit über die Nieren ausgeschieden. Zur Beurteilung der Nierenfunktion benötigen wir einen aktuellen Kreatininwert, dieser kann Ihnen ihr Hausarzt bestimmen lassen und Ihnen mitgeben.

Bei bekannter Überfunktion der Schilddrüse, deutlich eingeschränkter Funktion der Nieren oder einem früheren Ereignis mit allergischer Reaktion auf das Kontrastmittel sind wir mit der Kontrastmittelgabe sehr zurückhaltend und verzichten allenfalls darauf.

Vor allem zur Beurteilung der Organe des kleinen Beckens und des Darmes ist es häufig sinnvoll, dass wir Ihnen vorgängig Kontrastmittel zum Trinken geben über einen Zeitraum von 30-60 Minuten, damit sich der Magendarmtrakt besser kontrastiert.

In einzelnen speziellen Fragestellungen mit Beispiel entzündlicher Prozesse des Enddarmes oder Dickdarmes (Divertikulitis) oder auch gelegentlich bei gynäkologischen Problemstellungen kann es notwendig sein, Kontrastmittel über eine rektale Sonde zu verabreichen.

Patientin mit Platzangst haben in der Regel in der Computertomografie keine Probleme zu befürchten.

Zurückhaltend sind wir mit CT-Untersuchungen bei Kindern und sehr jungen Patienten, insbesondere bei Schwangeren wird das CT nur in dringenden Notfällen eingesetzt.

Typische Anwendungen bei uns:

  • Untersuchungen der Organe des Bauchraumes, der Lunge und des Mediastinums sowie der grossen Gefässe.
  • Abklärung von Frakturen an Wirbelsäule und Extremitäten, häufig zur genauen Frakturbilanzierung auf Anfrage der Orthopäden und Chirurgen.
  • Planung einer Operation am Skelettsystem, mit diesem 3D-Datensatz kann der Orthopäde das sinnvolle Prothesenmaterial auswählen, anfertigen lassen und anpassen.
  • Bestimmung des Zustandes von eingebrachtem Osteosynthesematerial, Beurteilung der Stellungsverhältnisse von Schrauben, Platten und Nägeln etc.
  • Häufig ist das CT die erste Untersuchung der Wahl des Gehirnes bei Fragestellung einer frisch aufgetretenen Durchblutungsstörung des Gehirnes.
  • Untersuchung des Halses und der Speicheldrüsen sowie Schilddrüse und insbesondere der Lymphknotenregionen bei bekanntem Krebsleiden.
  • Verfolgung des Verlaufes eines Krebsleidens vor und nach Therapie, um das Ansprechen der Therapie zu überprüfen.