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Magnetresonanztomographie (MRI, Kernspintomographie)

Die Magnetresonanztomographie (MRI, Kernspintomographie) ist ein hochmodernes Bildverfahren, das völlig schmerzlos Schichtaufnahmen von fast allen Körperregionen erstellt.

Geräteschaft: Philips 3T Achieva

Typische Anwendungen bei uns:

Untersuchungen des Skelettsystems inklusive Gelenke und Muskulatur, typischerweise Gelenke der oberen und unteren Extremität wie Schulter, Knie, Hüfte, Fuss und Hand. Die betroffene Region oder das zu untersuchende Gelenk werden hierbei anlässlich der Positionierung in eine spezifische Spule gelagert und weich ausgepolstert. Gelegentlich wird während der Untersuchung i.v. ein gadoliniumhaltiges Kontrastmittel verabreicht, in einzelnen Fällen und je nach Fragestellung auch direkt intraartikulär appliziert, so z.B. in die Schulter und in das Hüftgelenk, seltener auch in das Handgelenk oder in den Ellbogen.

  • Häufige Beispiele: Abklärung von akuten und chronischen Gelenkschmerzen, entzündlicher Prozess, Z.n. Verletzung oder Sportunfall.
  • Untersuchungen der Wirbelsäule und des Schädels, Nasennebenhöhlen, Gesicht, meistens mit Kontrastmittelgabe i.v:.
  • Häufige Beispiele: Abklärung von chronischen oder akuten Rückenschmerzen, Verletzungen nach einem Unfall, unklare Raumforderung, entzündlicher Prozess.
  • Unklarer Schwindel oder Kopfschmerzen, Auffälligkeiten in der neurologischen Untersuchung, ausstrahlende Schmerzen in die Beine oder in die Hände.

Untersuchung der Prostata

  • Durch die heutige, zeitgemässe und fortgeschrittene Technik (3T-Magnetstärke, multiparametrisches MRI) wird lediglich i.v.-Kontrastmittel verabreicht, eine endorektale Spule wird nicht mehr benutzt. Dadurch lässt sich der Patientenkomfort verbessern.
  • Zur Reduktion der störenden Darmtätigkeit wird ein Medikament verabreicht, welches diese reduziert und somit die Bildqualität erhöht.
  • Im Anschluss an die Untersuchung erstellt der Radiologe einen strukturierten Befund gemäss Schema PI-RADS (Prostate Imaging-Report and Data System).

Untersuchung der weiblichen Brust

  • Das MRI der Brust ist eine sehr sensitive Methode, welche ohne Strahlenbelastung erfolgt und häufig benutzt wird, um Problemstellungen in Mammografie und Sonografie zu lösen, sie kann in einzelnen Fällen auch als Vorsorgeuntersuchung dienen.
  • Weitere gute Anwendungen: Kontrolle nach operativem Eingriff mit Entfernung des Tumors, eines Teiles der Brust oder nach Aufbauplastik, zum Ausschluss eines lokalen Rezidives, Suche des ursprünglichen Tumors, wenn Metastasen ohne eigentliche Ursache vorliegen. Auch ist es häufig zur weiteren therapeutischen Planung wichtig zu wissen, ob neben einem bekannten Herd noch weitere bösartige Prozesse vorliegen. Beurteilung des Gewebes, nachdem Kunstimplantate, z.B. mit Silikon eingebracht worden waren.

Untersuchung des ganzen Körpers

  • Mit der Ganzkörper-MRI kann der Körper inklusive sämtlicher Organe, dem vollständigen Skelettsystem und der Wirbelsäule in guter Bildqualität dargestellt werden.
  • Häufige Anwendungen: Vorsorgeuntersuchung zur Prävention von Krebsleiden, entzündlicher Skeletterkrankungen oder Erkrankungen des ganzen Körpers, Kontrolluntersuchungen bei bekanntem Krebsleiden und zum Ausschluss von Metastasen. Sehr hohe Empfindlichkeit zur Suche von Metastasen an den Oberbauchorganen insbesondere Lymphknoten und auch im Knochen.

Untersuchung des Bauches und des Beckens:

  • Beurteilung der Oberbauchorgane wie Leber, Milz, Nieren und Retroperitoneum, Beurteilung des Darmsystems, vor allem des Dünndarmes, welcher z.B. im Rahmen einer Endoskopie schwierig zugänglich ist. Beurteilung der Organe des kleinen Beckens wie Lymphknoten, gynäkologische Fragestellungen.