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Computertomografie (CT)

Die Computertomografie (CT) ist eine spezielle Form der Röntgenuntersuchung. Sie eignet sich hervorragend zur Darstellung von Knochengewebe und die inneren Organe.

Die Infiltrationen im Bereich der Wirbelgelenke und die Schmerztherapie in der Umgebung des Nervens oder in der Nähe des Spinalkanales (periradikuläre bzw. epidurale Intervention) bewähren sich seit langer Zeit bestens als erste und einfachste Behandlungsmethode. Bei chronischen oder akuten Beschwerden der Lendenwirbelsäule wird diese Option häufig angewendet.

Zumeist ist eine vorgängige Bildgebung wie MRI oder CT der betroffenen Region notwendig, dies vor allem zur genauen Planung und Dokumentation allfälliger Nebenbefunde. Vor der Infiltration wird der Patient über den Eingriff und allfällige Risiken wie auch Nebenwirkungen in einem Aufklärungsgespräch informiert und allfällige Fragen beantwortet. Als Voraussetzung benötigen wir Werte der Blutgerinnung wie Thrombozyten und Quick/INR.

Die Behandlung erfolgt in Bauchlage. Nach einer orientierenden Bildserie zur Übersicht wird der Eingriff vom Arzt geplant, der Zugangsweg bestimmt und das entsprechende Material ausgewählt. Nach lokaler Desinfektion und Lokalanästhesie dauert der Eingriff selbst am Patienten nur wenige Minuten. Durch wiederholte Bildkontrolle der Nadelposition wird eine sehr exakte Platzierung ermöglicht und mögliche Komplikationen auf ein Minimum reduziert. Dennoch kann es sehr selten vorkommen, dass es zu kleinen lokalen Blutungen kommt, die sich in der Regel selbstständig resorbieren. Es wird meistens eine Kombination aus entzündungshemmenden Medikament (Kortikoid) und Lokalanästhetikum verabreicht.

Die gesamte Behandlungsdauer dauert ca. 20 Minuten. Nach einer kurzen Überwachungsphase kann der Patient üblicherweise ohne Einschränkung nach Hause gehen. Aus Sicherheits- und Versicherungsgründen darf am selben Tag kein Auto gefahren werden. Wir empfehlen daher eine Begleitperson zur Behandlung mitzunehmen.

Selten kann es vor allem bei periradikulärer Therapie zu einer Schwäche im betroffenen Bein oder Arm führen. Dies ist eine ganz normale Reaktion des verabreichten Lokalanästhetikums.