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Computertomografie (CT)

Die Computertomografie (CT) ist eine spezielle Form der Röntgenuntersuchung. Sie eignet sich hervorragend zur Darstellung von Knochengewebe und die inneren Organe.

Gerät: Philips Brilliance 

In der Computertomografie liegen sie auf einer Liege, welche sich in Längsrichtung durch den CT-Ring bewegt. Um die Strahlendosis möglichst auf ein Minimum zu reduzieren, wird nur der erforderliche Körperbereich untersucht. Die Untersuchung dauert meist nur wenige Minuten. Während der Untersuchung werden sie durch unser geschultes Personal betreut und stehen mit uns über Mikrofone in ständigem Kontakt.

Für eine nicht verwackelte und ausreichend gute Bildqualität ist es notwendig, dass sie während der Untersuchung ruhig liegen und sich nicht bewegen. Vor allem bei Untersuchungen der Lunge ist es notwendig, dass sie für kurze Zeit den Atem anhalten.

Bei gewissen Fragestellungen und Organsystemen ist es erforderlich, dass wir ein jodhaltiges Kontrastmittel über einen intravenösen Zugang injizieren. Das Kontrastmittel ist in der Regel gut verträglich. Nur sehr selten treten Überreaktionen oder allergische Reaktionen auf. Unser Personal ist geschult, mit solchen Reaktionen umzugehen. Gegebenenfalls kann es notwendig sein, Ihnen eine antiallergische Medikation zu verabreichen.

Das Kontrastmittel wird bei regelrechter Nierenfunktion innerhalb kurzer Zeit über den Nieren ausgeschieden. Zur Beurteilung der Nierenfunktion benötigen wir einen aktuellen Kreatininwert, der üblicherweise beim Hausarzt bestimmt wird.

Bei eingeschränkter Nierenfunktion, bekannter Überfunktion der Schilddrüse oder bekannter Allergie auf jodhaltige Kontrastmittel verabreichen wir in der Regel kein Kontrastmittel.

Zur Beurteilung des Magen-Darmtrakts ist es erforderlich, dass ein orales Kontrastmittel über einen Zeitraum von 90 Minuten vor der CT-Untersuchung kontinuierlich getrunken wird. Bei unzureichender Kontrastierung des Enddarms und bestimmten Fragestellungen kann eine schmerzlose rektale Kontrastmittelfüllung mit einer dünnen Sonde auf dem CT-Tisch erforderlich sein.

Patientin mit Platzangst haben in der Regel in der Computertomografie keine Probleme zu befürchten.

Zurückhaltend sind wir mit CT-Untersuchungen bei Kindern und sehr jungen Patienten. Bei Schwangeren wird das CT nur in begründeten Ausnahmefällen eingesetzt.

  • Untersuchungen der Lunge mit Mediastinalorganen, der Bauchorgane sowie der grossen Gefässe.
  • Abklärung von Frakturen an Wirbelsäule und Extremitäten in Hinblick auf therapierelevante Spinalkanal- oder Gelenkbeteiligungen.
  • Planung einer Operation am Skelettsystem. Mit einem 3D-Datensatz kann der Orthopäde das sinnvolle Prothesenmaterial auswählen, anfertigen lassen und anpassen.
  • Beurteilung der Stellungsverhältnisse zuvor eingebrachter  Osteosynthesen wie z.B.  Schrauben, Platten und Nägeln.
  • Schnelle Abklärung des Schädels und Gesichtsschädels ohne Kontrastmittel bei Frage nach frischer Hirnblutung oder Fraktur.
  • Untersuchung des Halses mit Speicheldrüsen, Schilddrüse und Lymphknotenregionen bei bekanntem Krebsleiden.
  • Verfolgung des Verlaufes eines Krebsleidens vor und nach Therapie, um das Ansprechen der Therapie zu überprüfen.
  • Low dose Lungen CT bei Rauchern.
  • Low dose Ganzkörper CT bei myeloproliferativen Erkrankungen